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Angelverein Oschersleben/Bode und Umgebung e.V.

Vorschaubild

Herr Uwe Lehmann

Hohe Str. 147
39387 Oschersleben (Bode) OT Hordorf

Homepage: www.anglerverein-oschersleben.de

Gewässer

 

Landkreis Börde

  • 103 Fauler See bei Groningen
  • 107 Badeanstalt Warsleben
  • 109 Schwarzkuhlenteich Harbke und vorgelagerte Absetzbecken
  • 115 Bodearme bei Hordorf
  • 116 Böhmerteich Sommersdorf
  • 117 Grube Hoffnung bei Barneberg
  • 118 Südliches Restloch bei Sommerschenburg
  • 119 Breites Loch bei Groningen
  • 120 Himmelteich Sommerschenburg
  • 121 Luttersee Kloster Groningen
  • 122 Rundes Loch bei Groningen
  • 123 Salzensee bei Groningen
  • 126 Notbergbau Ottleben
  • 201 Bode (Gröninger Wehr bis Espenlake
  • 202 Mühlgraben Oschersleben
  • 203/1 Schöpfteich bei Oschersleben
  • 203/3 Schöpfteich bei Neuwegersleben
  • 203/5 Schöpfteich bei Hordorf
  • 203/6 Schöpfteich bei Wulferstedt
  • 206 Ziegeleiteich Offleben, links der Straße nach Offleben
  • 207 Tonkuhle Nienhagen
  • 208 Mühlgraben Groningen
  • 209 Mühlengraben Krottorf
  • 210 Großer Graben...
  • 211 Alte Badeanstalt bei Kauzleben
  • 213 Rahl bei Hötensleben
  • 214 Das Neue Land bei Groningen
  • 215 Bauernteich Kloster Groningen
  • 216 Mergelbruch bei Schwanebeck

 

 

Tageskarten für die AVO-Gewässer werden verkauft in:
 
Finis Bastellädchen
Thälmannstr. 2
39387 Oschersleben (Bode)
Telefon: 03949/ 51 10 38

zur Kartenansicht

 

Das vollständige aktuelle Gewässerverzeichnis mit Karte ist unter nachfolgendem Link zu finden:

Anlage 1 Gewässerordnung Stand 27.11.2016

 

 


Aktuelle Meldungen

Vorbereitungslehrgang Fischerprüfung Frühjahr 2018

(30.12.2017)

Vorbereitungslehrgang Fischerprüfung Frühjahr 2018

Am 24.03.2018 findet in Haldensleben die Fischerprüfung des Landkreises Börde für das Frühjahr 2018 statt. Die Anmeldung zur Prüfung bei der Unteren Fischereibehörde des Landkreises ist bis spätestens 23.02.2018 erforderlich. Spätere Anmeldungen werden nicht berücksichtigt! Der Prüfling muss zum Zeitpunkt der Prüfung das 13. Lebensjahr erreicht haben.

 

Der erforderliche Vorbereitungslehrgang zur Prüfung beginnt am 26.01.2018 um 18.00 Uhr in der Gaststätte "Hamersleber Hof" in der Schulstraße 2, 39393 Am Großen Bruch OT Hamersleben. Die darauffolgenden Termine sind der 27.01. ab 9.00 Uhr und weiterhin die darauf folgenden drei Wochenenden jeweils Freitag Abend von 18.00-21.00 Uhr und Samstag von 9.00-13.30 Uhr (02.02./03.02. + 09./10.02. + 16./17.02.). Eine Anmeldung zum Lehrgang ist nicht erforderlich. Es sind genügend Plätze vorhanden. Das Unterrichtsmaterial wird gestellt. Weitere Informationen sind auf dieser Website unter „Aktivitäten“ => „Fischereischein“ zu finden.

Zährten und Alande für die Bode

(04.10.2017)

Zährten und Alande für die Bode

 

Am 27.09.2017 erfolgte der Besatz der Bode mit den geplanten Zährten und Alanden.  Nur noch vereinzelt wurde hier und da mal ein Aland gefangen so, dass wir dies zum Anlass nahmen, mit dieser Maßnahme dessen Bestand zu stützen, bzw. aufzubauen.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Zährten geliefert. Diese Art ist typisch für die Barbenregion und gehört auch zum natürlichen Arteninventar der Bode. Mit der Wiederansiedlung der Zährte geben wir der Bode eine weitere, ausgerottete Art zurück und unterstützen zugleich das Land, bei der von der Wasserrahmenrichtlinie geforderten Wiederherstellung des ursprünglichen Fischbestandes.

Finanziert wird die Maßnahme aus Mitgliedsbeiträgen. Alle Satzfische befanden sich in einem hervorragenden Zustand. Wir hoffen auf einen Erfolg unserer Bemühungen und planen bereits weitere, derartige Ansiedlungen.

Jugendangeln 2017

(28.09.2017)

Am 17.09.2017 fand am Harbker Schwarzkuhlenteich das diesjährige Verein-Jugendangeln statt. Die 7 Teilnehmer angelten bei Kaiserwetter über 2 Stunden auf Friedfisch und fingen vor allem Plötzen und Rotfedern. Auch ein kleiner Hecht hatte sich an die Stipprute verirrt. Alle haben gefangen und so konnte jeder einen Preis mit nach Hause nehmen. Wir hoffen im nächsten Jahr auf eine größere Beteiligung.

Foto zu Meldung: Jugendangeln 2017

Aalbesatz - Fördermaßnahme

(10.07.2017)

Geförderter Aalbesatz 2017

Am 06.07.2017 wurde der diesjährige Aalbesatz in der Bode und im Großen Graben durchgeführt. Die Aale wurden von einigen AVO- Mitgliedern in Halle (Saale) in Empfang genommen und mit unserem neuen Transportbehälter an ihren Zielort gebracht. Die Fische wiesen durchgehend eine ausgezeichnete Qualität auf und verschwanden sofort nach dem Einsetzen in geeigneten Verstecken. Die Besatzpunkte in der Bode und im Großen Graben liegen über unseren gesamten Pachtabschnitt dieser beiden Fließgewässer verteilt. Wieder konnten wir unseren neuen Fischtransporter einsetzen. Auch diese Anschaffung, gefördert aus Mitteln der Fischereiabgabe, hat sich gelohnt.

Die Aalbesatzmaßnahme wird vom Landesfischereiverband (LFV) gefördert und auch in 2018 nochmals durchgeführt.

Foto zu Meldung: Aalbesatz - Fördermaßnahme

Wehr Gröningen

(19.05.2017)

Studienprojekt der Hochschule MD am Wehr Gröningen

 

Am 05.05.2017 besuchte die Hochschule Magdeburg das Wehr Gröningen. Im Rahmen eines Studienprojektes sollten die Studenten unter Leitung dreier Professoren eine Maßnahme erarbeiten, mit der das marode Bodewehr, im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und des Hochwasserschutzes umgestaltet werden kann. Zwingend benötigt wird dieses Wehr nicht mehr. Dazu wurden Untersuchungen der Aquafauna durchgeführt und Daten aufgenommen, um diese im Anschluss auszuwerten, bzw. zu verarbeiten. Um den Fischbestand zu erfassen, wurde eine E-Befischung durchgeführt. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse entsteht am Ende des Projektes eine vollständig erarbeitete Maßnahme, die umgesetzt werden kann. Die Professoren empfahlen den Wehrabriss und die Errichtung einer Sohlgleite. Nach Ihrer qualifizierten Aussage ist das die einzige Möglichkeit, den Standort im Sinne von WRRL und Hochwasserschutz umzugestalten.

Als AVO haben wir das Projekt mit den Daten aus unserer Bonitierung und dem Nachweis von FFH-Arten unterstützt.

Äschenbesatz 2017

(29.03.2017)

2.Äschenbesatz für die Bode

Unser Wiederansiedlungsprogramm der Äsche läuft über 3 Jahre und begann 2016. Am 28.03.2017 wurde die diesjährige Besatzmenge von der Lachszucht Ermisch angeliefert. Die Fische befanden sich in einem hervorragenden Zustand. Bei strahlendem Sonnenschein wurden sie an verschiedenen Punkten zwischen Oschersleben und Gröningen ausgesetzt. Das Programm läuft im nächsten Jahr aus. Wir hoffen allerdings, dass sich der Fraßdruck durch den Kormoran verrringert, und wir so zukünftig wieder eine eigene Reproduktion verzeichnen können und sich die hohe Bestandsdichte der Vergangenheit wieder einstellt.

Die Maßnahme wird aus Mitteln der Fischereiabgabe des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Gewässeruntersuchung Neues Land Gröningen

(13.03.2017)

Erste Untersuchungen des Neuen Land haben begonnen

Seit einiger Zeit verzeichnen wir fischereiliche Ertragseinbrüche am Neuen Land, deren Ursache nur durch eine wissenschaftliche Untersuchung geklärt werden kann.

Das Institut für Binnenfischerei in Potsdam (Sacrow) nahm uns nun antragsgemäß in das mehrjährige Projekt,, Nachhaltige angelfischereiliche Nutzung und Entwicklung von Fischbeständen in Baggerseen in Sachsen-Anhalt,, auf. Am 06.03.2017 war ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des IfB vor Ort, um die ersten Voruntersuchungen durchzuführen. In den kommenden Monaten werden weitere Untersuchungen folgen, so dass am Ende des Projektes eine wissenschaftlich fundierte Bewirtschaftungsempfehlung erarbeitet wird und wir dadurch wieder einen angemessenen Ertrag erzielen bzw. die Probleme beseitigt sind.

Foto zu Meldung: Gewässeruntersuchung Neues Land Gröningen

Abfischung des Rahl bei Hötensleben

(13.03.2017)

Da der Rahl bei Hötensleben zu verlanden droht und auch zukünftig nicht mehr zu den AVO-Gewässern gehört, sahen wir uns veranlasst, ihn vorher abzufischen. Am 11.03.2017 war das Besatzteam das AVO dazu vor Ort und konnte mittels E-Befischung Aale, Hechte, Karpfen und Weißfische fangen, die in geeignete AVO-Gewässer verbracht wurden.

Gewässerseminar in Unseburg

(15.02.2017)

Gewässerseminar für VDSF-Vereine

Am 11.02.2017 fand im Anglerheim Unseburg das 1. Gewässerseminar für die Mitgliedsvereine des VDSF-LAV und dessen Gäste statt. Eingeladen hatte der AV ,,Bodestrand ,, Unseburg. Erfreulich war die hohe Teilnehmerzahl, was eindeutig belegt, dass in den Reihen der Anglerschaft eine hohe Bereitschaft zur Weiterbildung besteht. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für Binnenfischerei in Potsdam/Sacrow (IfB), referierten über Fragen des fachlich korrekten Fischbesatzes bzw. fachlich korrekter Gewässerbewirtschaftung, sowie über die neuesten Erkenntnisse in der Aalforschung. In den anschließenden Diskussionsrunden hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und entsprechende Antworten von den Wissenschaftlern zu bekommen. Es zeigte sich, dass manche Vorstellungen aus früheren Zeiten nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen, welche jedoch zukünftig als Grundlage dienen werden.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es weitere Veranstaltungen dieser Art geben soll und sagten ihre Teilnahme bereits zu. Unser Dank gilt auch dem ausrichtenden Anglerverein Unseburg und dessen fleißigen Helferinnen, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Foto zu Meldung: Gewässerseminar in Unseburg

Abfischen Mühlengraben vor Sanierung

(27.12.2016)

Abfischen des Mühlgrabens Krottorf

Im Rahmen der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen für Krottorf, wird auch der Mühlgraben dort saniert. Am 17.12. 2016 und den beiden darauffolgenden Tagen, waren wir mit mehreren Mitgliedern vor Ort, um den Fischbestand des 1.Abschnittes, zwischen Straßenbrücke und ehemaligem Turbinenhaus, mittels Elektrofischerei und Keschern abzufischen und in die Bode umzusiedeln. Fast alle typischen Fischarten waren in unterschiedlichen Altersklassen vertreten. Auch mehrere kapitale Exemplare waren darunter. Im Laufe der Zeit hatten sich im Mühlgraben wertvolle Strukturen gebildet, die für einen guten Fischbestand Grundvoraussetzung sind. Aufgrund der urbanen Lage des Mühlgrabens, blieb er auch von den Kormoranen offenbar ein Stück weit verschont. Alle Fische hatten ein makelloses Erscheinungsbild, wie sie nur eine intakte Natur hervorbringen kann und waren insgesamt in einer sehr guten Verfassung. Sobald der 1. Abschnitt saniert ist, werden wir in Absprache mit der ausführenden Firma, die beiden anderen Abschnitte ebenfalls abfischen und in die Bode umsetzen.

 

Nicht einverstanden sind wir als örtlicher Anglerverein mit den Planungen zur Fischaufstiegsanlage in der Bode. Das Gewässerentwicklungskonzept, die Fachplanung des Landes Sachsen-Anhalt zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, fand hier bisher keine Beachtung und wird von uns an geeigneter Stelle eingefordert.

Bode-Wehranlage Krottorf

(23.02.2016)

Wir fordern den Wehrrückbau!

Der Vorstand des AVO setzt sich für einen vollständigen Rückbau des Bodewehres Krottorf ein. Laut Pressemitteilung plant der LHW lediglich die Errichtung einer Fischwanderhilfe am Wehr. Wir erachten diese allerdings als überflüssig und als schlechte Lösung. Der AVO fordert den vollständigen Rückbau des Wehres und die Umsetzung unseres Vorschlages, da dieser den EU-Forderungen eher entspricht als die Errichtung einer einfachen Fischwanderhilfe.

Das Bodewehr dient nur der Wasserversorgung des abzweigenden Mühlgrabens. Diese ist aber auch mit anderen Möglichkeiten zu gewährleisten. Man könnte dafür einen Sohlriegel oder eine Sohlgleite errichten. Der Stauraum würde entfallen und die Bode kann sich hier wieder zu einem Bereich der Barbenregion zurückentwickeln. Die hohen Ufer würden irgendwann abbrechen und damit zu Baumaterial für den Fluss, zur Schaffung von  typischen Habitaten.

 Stauräume weisen keine typischen Strukturen der jeweiligen Region auf und bergen ökologische Probleme in sich. Die Fischbestände sind eher dünn und bestehen aus untypischen, anspruchslosen Arten. Mit einem Wegfall des Stauraumes, der Erhöhung der Strömungsdynamik und der damit verbundenen Struktur-bzw. Habitatsbildung wird mehr Lebensraum für Neunaugen, Barben, Forellen, Äschen u.a. typischen Arten entstehen. Dies würde den Vorgaben der EU-WRRL sowie der FFH-RL vollständig entsprechen und ist somit als Vorzugslösung anzusehen.

 Fischwanderhilfen sind immer nur ein schlechter Kompromiss gegenüber der freien Durchwanderbarkeit eines Flusses. Neueste Gutachten belegen eindeutig, dass die überwältigende Mehrheit nicht funktioniert, da sie für wanderwillige Fische und andere aquatische Lebewesen, mangels Leitströmung nicht auffindbar sind.

Der Wegfall des Stauraumes dürfte auch aus Sicht des Hochwasserschutzes ebenfalls günstig sein, da der freie Abfluss des Wassers immer vorteilhaft ist. Ein Erhalt des Stauraumes stünde dem freien Abfluss weiterhin entgegen.

Sollte unser Vorschlag realisiert werden, wird sich mit dem Anstieg des Habitatdargebotes, auch ein Anstieg des typischen Fischbestandes der Barbenregion einstellen. Somit bringt unser Vorschlag nur Vorteile für alle Beteiligten und vor allem für die Bode, auf dem Weg zurück zu einem F L U S S !

Foto zu Meldung: Bode-Wehranlage Krottorf