Christuskirche Ampfurth

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Helga Pötzsch

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39387 Oschersleben (Bode) OT Ampfurth

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Vom Glanz des ehemaligen Herrensitzes zeugt heute nur noch die Kirche, ein im Kern spätgotisches Gotteshaus, am Nordrand des Vorburgbereiches. Während das äußere Erscheinungsbild sehr einfach wirkt, ist das Innere der Kirche geprägt durch zahlreiche Grabmäler im Stile der Renaissance. Es spiegelt sich auch hier die Geschichte des Geschlechts derer von Asseburg wieder. Die Anlage der Kirche ist wahrscheinlich einmalig in Mitteldeutschland. Teile des Chores stammen vermutlich aus dem 15. Jahrhundert, das Mittelschiff etwa aus dem Jahre 1570. Um das Jahr 1608 erfolgte ein Umbau unter Verwendung der mittelalterlichen Reste, u.a. auch der Anbau des südlichen Grabgewölbes. Ein schlichter Taufstein aus dem Jahre 1570, die doppelte Empore sowie ein zweigeteiltes Epitaph, das u.a. aus Sandstein und mehrfarbigen Alabaster gefertigt wurde, gehören zu den Ausstattungstücken der Kirche. Seit dem Jahre 2001 werden im Rahmen eines Sanierungsprogramms Restaurationsarbeiten durchgeführt, um die schlichte Schönheit der Kirche auch für künftige Generationen zu bewahren. Eine vorhandene Chronik gibt Auskunft über die Geschichte des Gotteshauses.