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Hordorf

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HH: 90m Der Ort Hordorf, der 1152 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist geprägt durch die Boden-niederung und das Landschaftsschutzgebiet „Großes Bruch“. Eine Besiedlung gab es hier schon in der Jungsteinzeit, was der Fund einer Flachhacke belegt. Hordorf wurde 1381 an die Herren von der Asseburg verpfändet. 1755 begann man auf Erlass der preußischen Kriegs- und Domänenkammer Halberstadt mit dem Anbau von Maulbeerplantagen und der damit verbundenen Seidenraupenzucht. Die Plantagen bestanden bis 1809. Die 1693 neu aufgebaute Kirche "St. Stephanus" ist heute leider nur noch eine Ruine, die unter Denkmalschutz steht. Es gibt noch einen Steinaltar von 900 und eine Grabplatte von 1712. Im Ort findet man vorwiegend ein- bis dreigeschossige Wohngebäude (teilweise im Fachwerkstil erbaut), die noch aus der Vorkriegzeit stammen. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz, sie wurden in den letzten Jahren liebevoll restauriert. Aber auch Eigenheime, neue Straßen und Plätze entstanden, die zur Ortsverschönerung beitragen. In Hordorf gibt es ein aktives Vereinsleben, das besonders durch den Schützenverein und die Freiwillige Feuerwehr getragen wird. Der Hordorfer Spielmannzug sorgt bei Festen und Umzügen für die richtige Stimmung. Hordorf ist ringsumher von Natur umgeben. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die Oheteiche, die man über die Bodebrücke in nordöstlicher Richtung über einen Wanderweg erreicht. Hier findet man eine urwüchsige Flusslandschaft mit einer ihr typischen Tier- und Pflanzenwelt vor. Am 01.01.1999 wurde Hordorf ein Ortsteil von Oschersleben (Bode).