Besuchszeit der Telegraphenstation No. 16 - Ampfurth

24.06.2018 um 14:00 Uhr

Die einzige Telegraphenlinie Preußens verband Berlin und Koblenz über Potsdam, Magdeburg, Gandersheim, Iserlohn und Köln. 1833 gab es zunächst 61, ab 1842 dann 62 Stationen auf einer Länge von ca. 587 km (Herbarth 1978). Die Stationen waren in 56 Funktionsgebäuden, 1 Sternwarte, 3 Kirchen und 2 Schlössern untergebracht.  Die Signale wurden optisch-mechanisch übertragen.  Der Bau der Linie wurde erst am 21.07.1832 angeordnet, aber bereits 1852 ging auch ihr letztes Teilstück wieder außer Betrieb. Die komplette Linie arbeitete von 1833–1849. (Quelle: www.optischertelegraph4.de)

 

In Ampfurth gibt es einen dieser besagten Telegraphentürme, der nach einer umfangreichen Sanierung nun wieder erklommen werden kann. Die Mitglieder des Fördervereins Schloss Ampfurth laden Sie ein, von April bis September, an jedem letzten Sonntag im Monat, den Turm zu besteigen und sich über die Geschichte der Telegraphie zu informieren. Genießen Sie dabei die überragende Aussicht über die Felder und Wiesen der Börde und gönnen Sie sich im Anschluss eine Tasse Kaffee und ein Stück selbstgebackenen Kuchen auf dem Hof oder im Stierstall der Schlossanlage.

 
Telegraphenturm
Telegraphenturm

 

Veranstaltungsort

Schloss Ampfurth

 

Veranstalter

Förderverein Schloss Ampfurth

 

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