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Zucht,-Vermehrungs- und Handelsverbot gefährlicher Hunde

Oschersleben (Bode), den 14.01.2016

Das Hundegesetz des Landes Sachsen-Anhalt (Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren vom 23. Januar 2009, GVBl. LSA S. 22) wird zum 01. März 2016 geändert. Unter anderem ist ein Zucht-, Vermehrungs- und Handelsverbot mit gefährlichen Hunden nach § 3 Abs. 4 Hundegesetz LSA, Inhalt der Gesetzesänderung. Sie  betrifft grundsätzlich gewerbliche und nicht gewerbliche  Hundezüchter, sowie auch jede Privatperson.

Im § 3 "Gefährliche Hunde" war im Absatz 2 bisher geregelt, dass  für die Hunde die im § 1 des "Gesetzes zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland" (Hunde-verbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz) aufgeführt sind, die Gefährlichkeit vermutet wird.

Dies betrifft folgende Hunderassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier sowie  deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden.

Ab dem 01.03.2016 tritt für diese Hunderassen und deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden ein Zucht-, Vermehrungs- und Handelsverbot in Kraft.

Alle Hundehalter handeln ordnungswidrig, wenn sie diese Hunde züchten, vermehren und / oder mit diesen Handel treiben. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Zucht,-Vermehrungs- und Handelsverbot gefährlicher Hunde